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Mönchspfeffer bei PMS, Schmierblutungen und Regelschmerzen

Mönchspfeffer gegen pms

Prämenstruelles Syndrom, Regelschmerzen, unregelmäßiger Zyklus, zu starke Regelblutung, Zwischenblutungen: Viele Frauen leiden Monat für Monat darunter. Zuweilen bessert sich die Lage mit der Einnahme hormoneller Verhütungsmittel oder nach der Geburt eines Kindes. Die Natur hält jedoch noch andere Mittel bereit, die diese Art von Beschwerden lindern oder gar beseitigen können. Mönchspfeffer gegen PMS ist eine der wirksamsten natürlichen Arzneien.

Was ist PMS?

Unter dem Prämenstruellen Syndrom, kurz PMS genannt, ist eine ganze Reihe von Befindlichkeitsstörungen zu verstehen, die sich in der zweiten Zyklushälfte der Frau einstellen. Depressionen und mangelnde psychische Belastbarkeit kennzeichnen diese Phase.

Betroffene Frauen geben an, sich in dieser Phase „selber nicht leiden zu können“. Sie sind reizbar, aggressiv, grundlos angespannt, leiden an Angstzuständen und Depressionen, werden geplagt von Kopfschmerzen, Wassereinlagerungen und einer gespannten, schmerzhaft empfindlichen Brust.

PMS trifft in der Regel Frauen im Alter zwischen 20 und 40, bei etwa 5% leidet die Lebensqualität massiv. Heute wissen Mediziner sehr viel mehr, aber längst nicht alles über PMS und seine Ursachen.

PMS: Die Ursachen

Seit Jahrzehnten wird PMS wissenschaftlich erforscht. Eine ganze Reihe von Ursachen ist mittlerweile geklärt. Sehr wahrscheinlich spielen ein aus dem Gleichgewicht geratener weiblicher Hormonzyklus, das Nervensystem, bestimmte Neurotransmitter und die Psyche eine etwa gleich große Rolle, damit PMS eintritt. So wird etwa häufig ein niedriger Serotonin-Spiegel ermittelt, wenn PMS vorliegt.

Ab dem Eisprung wird das Gelbkörperhormon Progesteron produziert, ebenso wird mehr Prolaktin von der Hirnanhangdrüse freigesetzt. Die Östrogenausschüttung dagegen sinkt ab. Prolaktin lässt die Brust anschwellen, was zum typischen Spannungsgefühl und zu Schmerzen in den „Tagen vor den Tagen“ führt.

Weitere Faktoren für PMS sind die jeweils verfügbare Menge von Melatonin und die Funktionsweise der Schilddrüse. Gesunde Ernährung und eine ausreichende Versorgung mit bestimmten Vitalstoffen können bei PMS einen positiven Einfluss haben, ebenso reichlich Bewegung.

Wie kann Mönchspfeffer bei PMS helfen?

Entscheidend für die Wirkung des Mönchspfeffers bei PMS scheinen die Flavonoide zu sein, vor allem das enthaltene Castidin. In mehreren Studien wurde Mönchspfeffer-Extrakt mit täglichen Dosen von etwa 20 Milligramm Castidin über drei Monate hinweg verabreicht. Bei über 50% der so behandelten Frauen besserten sich die psychische Befindlichkeit, Kopf- und Brustschmerzen blieben aus. In vielen Fällen wichen auch das Gefühl des Aufgedunsen seins und die Wassereinlagerungen im Gewebe jeweils vor der Periode verminderten sich.

Weil die Wirkstoffe des Mönchspfeffers ähnlich wie Dopamin auf die entsprechenden Rezeptoren in der Hirnanhangdrüse wirken, hemmen sie bei passender Dosierung die Ausschüttung von Prolaktin. Prolaktin ist das Hormon, das an sich gegen Ende einer Schwangerschaft und während der Stillzeit den Hormonhaushalt der Frau bestimmt. In dieser Phase ist die Unterdrückung zyklusregulierender Hormone angebracht. Doch wenn keine Schwangerschaft vorliegt, werden die Hormone LTH, FSH, Östrogen und Progesteron dringend benötigt. Sie ermöglichen einerseits eine Schwangerschaft erst, andererseits steuern sie den ordnungsgemäßen Ablauf des Zyklus.

Ein schon seit langem bekannter Effekt ist die Stimmungsaufhellung: Die Homöopathie setzt Mönchspfeffer gegen Depressionen ein.

Mönchspfeffer bei PMS: Er erspart den Einsatz künstlicher Hormone, weil es in die körpereigene Hormonproduktion sanft regulierend eingreift, bis ein Gleichgewicht hergestellt ist.

Mönchspfeffer zur Zyklusregulierung

Über seine Wirkung auf die Dopamin-Rezeptoren der Hypophyse kann Mönchspfeffer (Agnus castus) harmonisierend in die Zyklusregulierung eingreifen.

Wenn die Regelblutung über Monate ausbleibt, können Krankheiten, Überanstrengung, Stress, Untergewicht, häufig aber Hormonprobleme die Auslöser sein.

Frauen mit Kinderwunsch benötigen einen regelmäßigen Zyklus-Verlauf, um den Eisprung berechnen zu können. Damit eine befruchtete Eizelle sich fest in einer ordnungsgemäß aufgebauten Gebärmutterschleimhaut einnisten kann, muss die zweite Zyklushälfte länger als zehn Tage dauern.

Ist die Regel mit übermäßig starker, langer Blutung verbunden, wirkt das sehr entkräftend, Symptome einer Blutarmut können eintreten.

Mönchspfeffer bei unregelmäßigem Zyklus sollte stets als erstes, sanftes Mittel ausprobiert werden.

Mönchspfeffer bei Zwischenblutungen

Zu den Zyklus-Unregelmäßigkeiten zählen auch Schmierblutungen oder Zwischenblutungen. Die Ursachen können mechanisch, organisch oder hormoneller Natur sein.

Wirksam ist Mönchspfeffer bei Schmierblutungen, wenn diese durch hormonelle Schwankungen ausgelöst werden. Dies ist der Fall, wenn die Schmierblutungen regelmäßig vor der eigentlichen Menstruation, mitten im Zyklus kurz nach dem Eisprung oder nach der bereits beendeten Periode auftreten.

Eine vorgezogene Blutung weist auf einen Progesteron-Mangel beziehungsweise eine Gelbkörperschwäche hin. Der Zyklus verkürzt sich dadurch und eine Schwangerschaft kann nicht eintreten. Gelegentlich fehlt es in der zweiten Zyklushälfte an Östrogen. In beiden Fällen kann Mönchspfeffer gegen Schmierblutungen helfen. Ist eine Schilddrüsenerkrankung die Ursache, genügt die Einnahme von Mönchspfeffer nicht zur Regulierung.

Die Gelbkörperschwäche kann sich auch mit Schmierblutungen in der Mitte des Zyklus, mit dem Eisprung, zeigen. Typisch dafür ist ein ziehender Schmerz.

Zwischenblutungen einige Tage nach der eigentlichen Periode gehen auf einen Östrogenmangel oder auf ein zu langsames Absinken des Progesterons zurück.

Mönchspfeffer bei Regelschmerzen

Mönchspfeffer bei Regelschmerzen kann helfen, doch hier haben sich andere Methoden besser bewährt. So machen viele Frauen gute Erfahrungen mit der Einnahme von Magnesium. Damit lassen sich krampfartige Regelschmerzen deutlich mindern. Präparate oder Tees mit den Bestandteilen Hirtentäschelkraut, Angelikawurzel oder Ingwer helfen gezielt gegen krampfartige primäre Regelschmerzen. Mönchspfeffer bei Regelschmerzen reicht meist nicht aus, das Problem gänzlich zu beseitigen. Bei anhaltenden starken Schmerzen sollte stets ärztlicher Rat eingeholt werden.

Mönchspfeffer bei Endometriose

Was genau eine Endometriose entstehen lässt, ist bislang noch unbekannt. Etwa sechs Millionen Frauen allein in Deutschland leiden an dieser chronischen Erkrankung. Dabei bildet sich Gebärmutterschleimhaut auch in anderen Organen. So findet sich dieses Gewebe in der Blase, im Darm, im Eileiter. Oft bleibt es unbemerkt, breitet sich jedoch aus und beginnt dann, Probleme zu verursachen. Da sie dem monatlichen Hormonzyklus unterworfen ist, treten an diesen Stellen entsprechende Blutungen auf, die zu Entzündungen, Vernarbungen oder zu Zysten führen können – praktisch überall im Körper. Hinweise sind Blut in den Körperausscheidungen, extrem heftige Monatsblutungen oder Zwischenblutungen. Endometriose führt bei der Frau häufig zur Sterilität.

Die Symptome verschwinden, wenn Hormongaben den Zyklus für eine Weile unterbinden oder das Schleimhautgewebe an falscher Stelle operativ entfernt wird, oft in einem Zug mit den Ovarien (Eierstöcken). In der Regel werden beide Therapien kombiniert angewendet. Die Hormontherapie birgt das Risiko starker Nebenwirkungen – werden die Hormone abgesetzt, kann die Endometriose zurückkehren: All das spricht dafür, zunächst alternative, weniger radikale und wenn möglich ganzheitliche Behandlungsmethoden zu bevorzugen.

Alternativmediziner raten unter anderem zu Entsäuerung, Entgiftung und Darmreinigung sowie zu einer Ernährungsumstellung. Ein Ansatzpunkt bei der Endometriose ist beispielsweise eine starke Östrogendominanz und ein Mangel an Progesteron. Hormonüberschüsse werden in der Leber abgebaut. Diese Aufgabe erfüllt sie viel besser, je weniger „Gifte“ sie ansonsten verarbeiten muss.

Neben einer Reihe anderer Heilpflanzen hat der sich Mönchspfeffer bei Endometriose einen guten Namen gemacht. Sein Einfluss auf einen ausgeglichenen Zyklus und Hormonhaushalt ist unbestritten. Starke Menstruations-Beschwerden und Progesteron-Mangel hilft er nachhaltig auszugleichen.

Zusammen mit anderen Maßnahmen – der erwähnten Ernährungs-Veränderung und guter Nahrungsergänzung, die Vitamin- und Mineralstoffmangel ausgleicht, sind Mönchspfeffer und andere pflanzliche Arzneien gute Alternativen für eine wirklich nachhaltige Behandlung der Endometriose.

Mönchspfeffer gegen Depressionen

Depressionen sind nicht nur eine Begleiterscheinung bei PMS. Sie können aus vielerlei Gründen auftreten: Mit der Pubertät oder den Wechseljahren, in Verbindung mit Stress, unter insgesamt widrigen Lebensumständen. Depressionen können somit hormonelle und andere endogene ebenso wie äußere Ursachen haben.

Mönchspfeffer (Agnus Castus) ist unter anderem auch ein „Konstitutionsmittel“ für blasse, erschöpfte, nervöse und unzufriedene Patienten, die zunehmend oder immer wieder in depressive Stimmung geraten.

Studien rund um Mönchspfeffer und den weiblichen Zyklus

Während PMS lange Zeit eher belächelt anstatt erklärt wurde, liegen seit den 1990ger Jahren eine ganze Reihe ernsthafter wissenschaftlicher Studien vor, die analysieren, warum PMS sich einstellt und ob Mönchspfeffer gegen PMS tatsächlich hilft.

Eine chinesische Laborstudie aus dem Jahr 2010 dokumentiert die prolaktin-hemmende Wirkung des Mönchspfeffer-Inhaltsstoffes Castizin – in diesem Falle wurde das Flavonoid allerdings aus einer anderen Pflanze gewonnen.

Mit Mönchspfeffer-Extrakt in hoher Konzentration und einer Tagesdosis von 20 Milligramm arbeitete ein deutsches Forscherteam im Jahr 2000. Resultat: Mönchspfeffer gegen PMS ist hocheffektiv.

Über 200 Frauen wurden 2009 mit Agnus Castus gegen PMS behandelt. Das Präparat erwies sich als effektiv gegen die Symptome und als generell sehr gut verträglich. 2010 folgte ein ähnlicher Versuch in China – hier wurden besonders die Wasseransammlungen im Gewebe und die Stimmungsschwankungen beobachtet. Auch hier verlief die Behandlung mit Mönchspfeffer überzeugend.

Im Mai 2013 veröffentlichte ein US-Forscherteam eine Auswertung einer ganzen Reihe von bisherigen Studien zum Thema mit dem Augenmerk auf Risikobewertung, Wirksamkeit und Verträglichkeit. Mönchspfeffer schnitt auch bei dieser umfassenden Studie bei der Behandlung von PMS und Zyklus-Schwankungen vorzüglich ab.

Erfahrungen von VerbraucherInnen bestätigen diese positiven Ergebnisse seit langem immer wieder. Selbst bei schweren Erkrankungen ist eine effektive Zyklusregulierung möglich.

Fazit: Mönchspfeffer normalisiert den weiblichen Zyklus

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Mönchspfeffer wirkt bei Depressionen, PSM und Zyklus-Unregelmäßigkeiten ausgleichend und harmonisierend. Erfahrungen bestätigen dies ebenso wie zahlreiche Studien.

Über längere Zeit eingenommen, haben sich auch Tees mit wirksamen Heilpflanzen-Bestandteilen wie Traubensilberkerze, Frauenmantel, Schafgarbe und Johanniskraut zusätzlich zum Mönchspfeffer-Samen zur Zyklusregulierung sehr bewährt.

Reiner Mönchspfeffer-Extrakt in Form von Filmtabletten oder Tropfen lässt sich allerdings exakter dosieren. Bei schwerwiegenden gesundheitlichen Störungen empfiehlt es sich jedoch immer, einen Arzt oder erfahrenen Heilpraktiker zu konsultieren – dieser kann die Ursachen genau analysieren und feststellen, ob Mönchspfeffer jeweils das angebrachte Heilmittel ist. So ist sichergestellt, dass Mönchspfeffer seine Wirkung gezielt entfalten kann.

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